Verfasst von: SwashBuckler | 11. Juni 2017

68. Stralsunder Segelwoche 2017

Das war die 68. Auflage der Stralsunder Segelwoche:

Das Preissegeln im Rahmen der Stralsunder Mittwochsregatta wurde am Mittwoch wegen des schlechten Wetters zwar abgesagt, aber nur um einen Tag verschoben und fand am Donnerstag statt. Der Dreieckskurs vor Stralsund war diesmal eine Art Einbahnstraße, ohne Kreuz und Vorwindstrecken. Wir (Heiko an der Pinne, Micha, Stefan, Gunther, Ralf und Basti) konnten trotzdem wieder den Sieg in der Yardstickklasse 1 einfahren. Hier die Ergebnisse.

Am Wochenende standen dann die beiden Langstrecken Rund Rügen und Rund Hiddensee auf dem Programm. Wir hatten lange überlegt, ob wir nicht mal wieder bei Rund Rügen starten sollen, uns dann aber doch wieder für Rund Hiddensee entschieden. Das haben wir auch nicht bereut, denn die Rund Rügen-Teilnehmer wurden in der Nacht von Freitag zu Sonnabend mit Regen, Gewitterfronten und Böen bis 40 Knoten ordentlich geprüft.

Sonnabend früh um 09:05 Uhr werden wir dann in Yardstickklasse 1 mit dem letzten Start auf den Weg um die Insel geschickt, dieses Jahr links herum. Mit dabei sind auch in diesem Jahr mit Matchbox und Drei auf X zwei Schwesterschiffe. Nach einer kurzen Startkreuz kommen wir (Heiko und Gunthi an der Pinne, Micha, Stefan, Rolf und Ralf) als zweites Schiff kurz nach der Melges 24 Laika an der Luvtonne an. Ab hier geht es bei Sonne und 3-4 Windstärken mit Halbwind zwischen Rügen und Hiddensee hoch nach Norden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ab dem Eingang des Hiddensee-Fahrwasser wird es eng, weil wir ab hier die Boote aus den vorherigen Starts einholen – nur das Überholen gestaltet sich in der engen Rinne manchmal etwas schwierig. Auf Höhe Vitte kommen wir in den Rassow-Strom, ein kurzes Vorwindstück mit Spinnaker. Ausgerechnet hier treffen wir auf den Großteil der ZK-10-Flotte und müssen uns zwischen einer Vielzahl von Kuttern hindurchfädeln. Ab dem Libbenfahrwasser sind wir aber wieder frei, und nach der Untiefentonne Toter Kerl steht jetzt eine kleine Kreuz um den Dornbusch herum an. Die Außenküste Hiddensees bis zum Gellenfahrwasser ist wieder ein Halbwindkurs, und ab dem Gellen kommt dann auch wieder der Spinnaker zum Einsatz.

Außenküste Hiddensee

Außenküste Hiddensee

 

 

 

 

in der Vierendehl-Rinne

Im Ziel vor Stralsund sind wir nach 5 Stunden, 43 Minuten, nach der Hanse 470 La Passion und der Melges 24 Laika als drittes Schiff. Nach gerechneter Zeit reicht es auch in diesem Jahr wieder für den Sieg 🙂 Ergebnisse hier, Bildergalerie hier.

 

 

Verfasst von: SwashBuckler | 23. April 2017

Go4Speed Regattatraining 2017

Die Saison 2017 hat endlich begonnen – am 22./23. April fand vor Greifswald wieder das Go4Speed Regattatraining statt. Das Wetter spielte zwar noch „Winter“ und mehr als reichlich Wind gab’s auch, trotzdem waren knapp 20 Schiffe auf dem Wasser, um Starts und kurze Up & Downs zu üben. Es hat wieder Spaß gemacht!

Danke an Mufti Kling auf dem Startschiff, die Trainer und die Organisatoren Holger & Uli.

 

 

 

 

 

Verfasst von: SwashBuckler | 19. April 2017

X-99 Gold Cup und IDM 2017 Warnemünde

Auch wenn das Wetter derzeit noch Winter spielt, die Saison 2017 steht vor der Tür. Swash Buckler ist seit dem 1. April  startklar, und am kommenden Wochenende geht es mit zum Go4Speed Training endlich wieder auf’s Wasser.

Der Höhepunkt dieser Saison wird der X-99 Gold Cup sein. Nachdem der letzte Gold Cup 2015 auf dem Bodensee stattfand, wird er in diesem Jahr vom 6.-9. Juli im Rahmen der Warnemünder Woche ausgetragen, kombiniert mit der Internationalen Deutschen Meisterschaft Seesegeln.

IDM

Die am Gold Cup teilnehmenden X-99 werden gemeinsam mit der Klasse ORC 3 zu den Regatten der IDM Seesegeln starten, geplant sind eine 24-stündige Langstrecke und zwei Tage mit Up&Downs. Die Ausschreibungen zum GoldCup und zur IDM sind schon online, auch kann bereits online gemeldet werden.

Verfasst von: SwashBuckler | 15. März 2017

If you died tomorrow, could you say…

Noch drei Wochen bis zum Krantermin und dem Beginn der Saison 2017, unsere Termine stehen schon. Ein paar Video-Highlights aus dem Winter:

Der faszinierende, emotionale Moment, als Armel Le Cléac’h am 19. Januar nach 74 Tagen als Sieger die Ziellinie der Vendée Globe erreicht und beim ersten Interview selbst von Tränen überwältigt wird:

Im Oktober 2017 startet das nächste Volvo Ocean Race. If you died tomorrow, could you say…


Und ein Figaro-Training bei reichlich Wind:

Verfasst von: SwashBuckler | 30. November 2016

Video Silverrudder Challenge 2016

Winterzeit ist Videobastelzeit – ein kleiner Film zur Silverrudder Challenge 2016:

Verfasst von: SwashBuckler | 30. Oktober 2016

Saison-Rückblick 2016

Seit dem 29. Oktober ist die Saison 2016 zu Ende und Swash Buckler befindet sich im Winterschlaf.

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Fahrt ins Winterlager

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Am Kran

 

 

 

 

 

Leider viel zu schnell vorbei, aber 2016 war ein fantastischer und erfolgreicher Sommer: Zum Saisonauftakt Anfang Juni bei der Stralsunder Segelwoche das Preissegeln und den Flauten-Krimi Rund Hiddensee gewonnen. Ende Juni erstmals bei der Langstrecke Rund Seeland teilgenommen und ebenfalls gewonnen. Im August ein fabelhafter Urlaub in Dänemark. Nach vielen Anläufen und zweiten Plätzen in den Vorjahren Ende August der Sieg bei den 46. Greifswalder Boddenetappen. Und zum Abschluss im September endlich mit einer guten Platzierung die Silverrudder Challenge geschafft. Viel mehr geht nicht 🙂 Ein großes Danke an alle Beteiligten, und hier ein kleiner Saisonrückblick in Bildern:

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April: Go4Speed Regattatraining

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April: Go4Speed Regattatraining

 

 

 

 

 

 

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Juni: Stefan zeigt den Weg beim Preissegeln

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Juni: Start Rund Hiddensee, Foto: Sven Lamprecht

 

 

 

 

 

 

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Juni: Spaß vor dem Rund Seeland-Start

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Juni: Rund Seeland

 

 

 

 

 

 

 

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August: Mittwochsregatta, Foto: Laura Oberhoff

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August: Mottenangriff bei der Mittwochsregatta, Foto: Laura Oberhoff

 

 

 

 

 

 

 

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August: Urlaub

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August: Urlaub

 

 

 

 

 

 

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August: Regenfront im Urlaub

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August: Karibikwetter bei den Boddenetappen

 

 

 

 

 

 

 

 

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September: Sonnenaufgang beim Silverrudder

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August: Boddenetappen, Foto: Frank Leidig

 

 

 

 

 

 

 

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September: Silverrudder Challenge, Foto: Quantum Sails

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September: Zieldurchgang beim Silverrudder, Foto: Thomas Nielsen

Verfasst von: SwashBuckler | 28. September 2016

Silverrudder Challenge 2016

Ich hab’s doch nochmal versucht – und endlich geschafft! 2014 in der Mörderflaute 20 Meilen vor dem Ziel aufgegeben, 2015 nicht angetreten – die Silverrudder Challenge beschäftigt mich schon eine ganze Weile. Es ist einfach die Idee, die Herausforderung – einhand rund um Fyn, 134 Meilen, keine Verrechnung, keine Bahnmarken, keine besonderen Regeln. Das Rennen ist immer größer geworden – was 2012 mit 15 Booten begann, ist 2016 auf 431 Schiffe gewachsen. Meine Klasse „Keelboat Medium“ ist mit 120 Skippern die größte. Die Anspannung vor dem Start mit so vielen Schiffen im engen Svendborgsund mit seinem Strom legt sich ein klein wenig, als bekannt gegeben wird, dass die Klasse in zwei Starts aufgeteilt wird – die langsameren 60 Boote starten um 09:30 Uhr als „Keelboat Medium 1“ und die schnelleren 60 Schiffe um 10:00 Uhr als „Keelboat Medium 2“. In der zweiten Gruppe starten auch alle X-99. Allein davon haben 19 gemeldet, die größte Einheitsgruppe im Feld. Unter anderem dabei John Morsing auf Nyx Raymarine, der mehrfache Silverrudder-Sieger, und Kim Henriksen auf Bluenose, auch immer vorn zu finden.

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X-99 Skippertreffen

Auch aus der Greifswalder und Stralsunder Region sind einige am Start: Karl Dehler auf der Dehler 38c Sporthotel, Rebecca Dehler auf der Varianta 18 Abi 09, Thomas Hunfeld mit der JPK 9.60 Thusnelda 3, Samer Shehadeh auf der Dehler 28 Big Lebowski und Thomas Schmidt mit der Hanse 370 Sprookje. Am Abend vor dem Start ist der Hafen von Svendborg völlig überfüllt.

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Svendborg am Abend vor dem Start

Nach dem Aufkleben der Bugnummern (ich starte mit der 277) und dem Anbringen des GPS-Trackers treffe ich beim Skippermeeting Christian Soyka, den langjährigen X-99-Champion, der mit einem Trimaran der Mittelmanns-Werft antritt. Er wirkt völlig entspannt, während sich meine Aufregung langsam zu einem größeren Knoten im Magen entwickelt… Die Wettervorhersage sieht ganz gut aus – 3-5 Windstärken aus westlichen Richtungen, Sonne, warm, bester Spätsommer. Beim Auslaufen am Freitag früh vor dem auf 10:00 Uhr angesetzten Start kommt zwar ein kleiner Regenguß von oben, das ist aber auch der einzige auf der ganzen Runde.

Gestartet wird diesmal nach Osten, Fyn bleibt an Backbord. Der Strom setzt ebenfalls nach Osten, wir müssen aufpassen, nicht schon vor dem Startsignal über die Linie zu treiben. Ich positioniere mich direkt neben der Nyx an der Steuerbordseite der Linie, und komme ganz gut los.

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Gedrängel am Start

Das Dumme bei einem Vorwind-Massenstart ist nur, dass die ersten perfekt in der Abdeckung der hinteren stehen… so schiebt sich das Feld schön eng zusammen 🙂 Die Veranstalter sind auf einem RIB unterwegs und schicken die gesamte Startphase aller Klassen per Livestream-Video ins Netz. Hier der Replay (Swash Buckler am Start bei 1:58:50 im Bild):

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Video-Replay vom Start

Nach der ersten Kurve des Svendborgsunds entzerrt es sich langsam etwas, ich habe jetzt die Bluenose und Gerd-Jan Reimer auf der X-99 Livet genau hinter mir. Die beiden werden mich noch das ganze Rennen beschäftigen… 🙂

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Bluenose und Livet

Am Ausgang des Svendborgsunds geht dann der Spi hoch. Damit bin ich so beschäftigt, dass ich erst zu spät merke, dass Livet auf der Leeseite neben mir etwas höher fährt. Es gibt einen leichten Kontakt – nochmal sorry, Jan! Nach einer Halse geht es zwischen Fyn und Langeland nordwärts Richtung Große Belt-Brücke. Mit Schiebestrom von hinten läuft Swash Buckler konstant 7-8 Knoten.

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Nordwärts unter Spi

Der Wind dreht allerdings bald von Südwest auf West, so dass ich mit Spi ca. 20 Grad zu tief fahre. Also hoch mit der Genua und den Spi runter. Das fährt auch ganz gut, aber ich kriege Übermut und denke, das müsste doch auch mit Gennaker gehen. Ich schlage ihn also an, ziehe ihn hoch und die Genua wieder runter, aber bekomme die Tüte beim besten Willen nicht zum stehen. Merke: 70 Grad AWA bei 10-12 Knoten ist keine Gennakersituation. Also gut, die Genua übernimmt wieder. Das Ganze hat allerdings ordentlich Meter gekostet, insbesondere Livet ist wieder da.

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Große Belt-Brücke

Die Brücke passieren wir gegen 13:45 Uhr. Nyx und Bluenose knapp voraus, Livet dicht hinter mir. Ich muss daran denken, wie ich genau an dieser Stelle vor zwei Jahren mangels Wind aufgegeben habe – damals ging es rechts um Fyn herum, und von hier waren es nur noch 20 Meilen bis ins Ziel. Nun rauschen wir hier mit knapp 8 Knoten Fahrt entlang… Ab hier folgt ein Am-Wind Schlag bis zur Passage zwischen Fyn und Romsø. Als wir Romsø erreichen, habe ich mich gerade so an Bluenose vorbei geschoben, Livet sitzt mir nach wie vor im Nacken.

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Zweikampf mit Bluenose

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überholt vom Trimaran

 

 

 

 

 

 

 

Da für die anstehende lange Kreuz ab der Nordost-Ecke bei Fyns Hoved mehr Wind angesagt ist, wechseln wir alle von der Genua auf die Fock. Also die Fock nach oben zerren, anschlagen, die Genua runter, schnell abschlagen, unter Deck stopfen und fix hoch mit der Fock. Als wir Fyns Hoved gegen 17:00 Uhr passieren (Nyx knapp voraus, Bluenose und Livet direkt hinter mir), ist sofort eine kurze, steile Welle da und die Kreuz beginnt. Mehr als 5,5 bis knapp 6 Knoten sind jetzt nicht mehr drin. Um der Welle zu entgehen, fährt fast das gesamte Feld bis dicht unter Land südöstlich von Æbelø und kreuzt dort mit kurzen Schlägen am Strand entlang. Der Wind hat jetzt auf 15-16 Knoten aufgefrischt, das lässt sich noch ganz gut ohne Reff segeln. Als wir an der Küste ankommen, wird es dunkel. Bluenose und Livet sind immer noch hinter mir, aber es bleibt eng.

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auf der Kreuz in den Sonnenuntergang

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Livet dicht dran

 

 

 

 

 

 

 

Nach mehreren Schlägen ist Æbelø um kurz nach 21:00 Uhr passiert. Jetzt ist es dunkel, aber der Sternenhimmel über mir, das Meeresleuchten und die unzähligen Positionslichter rundherum produzieren eine unglaublich schöne Stimmung. Livet hat sich leider knapp an mir vorbei gearbeitet, aber Bluenose segelt immer noch hinter mir. Die Kreuz geht weiter bis zum engen Nadelöhr bei Middelfahrt. Wo die Konkurrenten sind, sehe ich nicht mehr, ich konzentriere mich jetzt nur noch darauf, in der Welle Speed und Höhe zu halten. Um 00:30 Uhr ist Middelfart erreicht, und es bleibt eine Kreuz durch die Engstelle hindurch. Auf einmal ist Bluenose wieder da, Kim passiert auf dem anderen Bug dicht hinter meinem Heck. Der Wind nimmt jetzt deutlich ab, zwischen den beiden Brücken wechseln Bluenose und ich deshalb schnell wieder auf die Genua. Bei 3-6 Knoten Wind ist es jetzt ein Geduldsspiel, das Boot in Fahrt und in die richtige Richtung zu halten.

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Flautenkreuz bei Middelfart

Erst gegen 03:00 Uhr haben wir die Engstelle passiert, sind im Kleinen Belt und haben wieder freien Wind. Ich bin wieder knapp vor Bluenose, und jetzt geht es mit einem Anlieger und leicht geöffneten Segeln Richtung Süden. Bei Bågø hat sich Bluenose wieder irgendwie vorbei gearbeitet, auch die X-99 Zuxu hat uns beide passiert. Das sehe ich allerdings erst nach dem Rennen, als ich mir das Replay des GPS-Trackers anschaue. Bis Lyø geht es jetzt mit offenen Segeln und 10-12 Knoten Südwestwind immer nur geradeaus. Steuern, trimmen, steuern, trimmen. Dazu kommt jetzt die Müdigkeit, die sich aber mit einem starken Kaffee und Traubenzucker schnell wieder vertreiben lässt. Gegen 06:30 Uhr am Samstag früh setzt langsam die Dämmerung ein, und als gegen 07:00 Uhr Lyø erreicht ist und der Spinnaker wieder oben ist, geht die Sonne genau vor dem Bug auf – eine herrliche Atmosphäre.

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Morgendämmerung im Kleinen Belt

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Nahe Lyø

 

 

 

 

 

 

 

Von hier sind es jetzt noch ca. 14 Meilen ins Ziel. Schon jetzt macht sich eine irre Freude breit. Ich versuche sie zu bremsen und mir zu sagen, Du bist noch lange  nicht im Ziel – aber das funktioniert nicht 🙂 Im Svendborgsund steht leider der Strom gegenan, aus den 5-6 Knoten auf der Logge werden so nur 3-4 Knoten auf dem GPS. Egal, um 10:13 Uhr, nach 24 Stunden und 13 Minuten passiere ich mit Spi die Ziellinie und bin total glücklich – endlich geschafft!

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kurz vor dem Ziel

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Ziellinie

 

 

 

 

 

 

 

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Die Nyx war 32 Minuten früher im Ziel und fährt den Sieg in unserer Klasse ein, tillykke John! Zuxu ist 11 Minuten vor mir und auf dem 10. Platz, Kim mit Bluenose 6 Minuten vor mir auf Platz 11. Livet ist dicht hinter mir auf Platz 15. Für mich wird es der 13. Platz und der 4. Platz unter den X-99 – ich bin absolut zufrieden mit diesem Resultat.

Hier die Ergebnisliste unserer Klasse „Keelboat Medium“ und hier die Gesamtliste über alle Klassen. Das Rennen kann hier im TracTrac-Replay nachverfolgt werden. Eine Bildergalerie gibt’s hier, ein Video ist in Arbeit.

Und nicht zuletzt: Ein Riesendank an Ralf, Lars, Michael, Maria, Gunthi, Basti und Alex, die Swash Buckler nach Svendborg und zurück gesegelt haben – ohne euch hätte das nicht geklappt!

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Und hier ist das offizielle Video des Veranstalters:

Weitere Berichte:
Yacht
Segelreporter

Verfasst von: SwashBuckler | 4. September 2016

46. Greifswalder Boddenetappen

Geschafft. Wir haben ihn. Nach jahrelangen zweiten Plätzen (2012, 2013 und 2014) und einem dritten Platz (2015) haben wir dieses Jahr bei den 46. Greifswalder Boddenetappen endlich die Gesamtwertung der Klasse Yardstick 1 gewonnen 🙂

Aber der Reihe nach: Es sieht schon anfangs super aus, für das ganze Wochenende ist Hochsommerwetter angesagt, leichter Wind und Temperaturen bis 30 Grad. Gemeldet haben 85 Schiffe in fünf Klassen, unsere Gruppe Yardstick 1 ist mit 25 Schiffen die größte. Darunter sind auch wieder fünf X-99, neben unserer Swash Buckler treten Matchbox, Büxt Ut, Hoppetosse und Drei auf X an. Die erste Etappe am Freitag abend führt traditionell wieder nach Lubmin. Nachdem Wettfahrtleiter David den Spaß eröffnet hat, legen wir (mit Rolf an der Pinne, Micha, Mirja, Gunther, Ralf und Sebastian) zeitig ab, fahren noch ein paar Manöver, und um 18:00 Uhr beginnt die Startprozedur. Wir fahren auf Backbord langsam die Linie runter, vor uns Matchbox mit derselben Taktik, und ziehen mit dem Startschuß hoch auf die Kreuz zur ersten Tonne. So jedenfalls der Plan. In der Realität kommt direkt nach dem Startsignal ein zweites Signal – Frühstart, Einzelrückruf. Während wir uns noch wundern, wer das wohl war, tönt es aus der Funke „Swash Buckler und Matchbox„. Mist. Wende, umdrehen, zurück hinter die Linie und wieder los. Minuten verloren, und bis auf Matchbox sind alle X-99 vor uns. Die kriegen wir zwar bis zum Ziel in Lubmin noch wieder und kommen dort als erste X-99 an, aber mehr als ein 8. Platz in der Tageswertung ist nicht mehr drin. Gesamtwertung adé, denken wir zu dem Zeitpunkt.

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Traumwetter Freitag abend

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kurz vor Lubmin

 

 

Nach der Party in Lubmin steht dann am Sonnabend ein langer Kurs von 30 Meilen an, mit Ziel Gustow im Strelasund. Diesmal klappt der Start super, und es geht zuerst auf eine Kreuz bis zur Tonne Böttchergrund Ost beim Landtief. Wir liegen ziemlich gut im Feld. Irgendwann frage ich mich aber verwundert, warum Büxt Ut einen Extremschlag nach ganz rechts macht… dann fällt mir plötzlich wieder ein, daß die Windvorhersage gestern abend einen Winddreher von Nord auf Nordost prognostiziert hat (bei welchem Cuba Libre hab ich das dann wieder vergessen?). Exakt dieser Dreher kommt jetzt natürlich, und Büxt Ut ist genau an der richtigen Stelle. Sie erreichen die Böttchergrund-Tonne verdient als erste X-99, dann Matchbox, dann wir. Schon wieder eine Aufholjagd 🙂 Von hier geht es halbwinds zur Tonne Reddevitz, dann raumschots zum Palmer Ort und ab dort vorwind bei immer mehr nachlassendem Wind den Strelasund hoch bis Gustow. Bei Tonne Reddevitz haben wir uns unter den X-99 wieder nach vorn gearbeitet, und können das auch bis ins Ziel halten. Am Abend stellt sich heraus, daß das sogar für den Tagessieg gereicht hat.

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Foto: Frank Leidig

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Spikurs nach Gustow

Die dritte Etappe am Sonntag beginnt mit einer langen Kreuz den Strelasund hinunter, wieder bei anfangs leichtem Wind. Wir kommen schnell vom Start weg und erreichen die Luvtonne als erstes Schiff der Klasse. Hier der Start:

Am Südende des Strelasunds frischt dann der Wind auf. Wir finden den richtigen Trimm für den neuen Wind nicht schnell genug, und Büxt Ut ist wieder da und erreicht die Bahnmarke am Palmer Ort knapp vor uns. Ab hier geht es mit einem Schrick in den Schoten direkt zum Ziel vor Greifswald. Wind ist jetzt reichlich, es weht mit bis zu 18 Knoten. Wir kommen nicht mehr an Büxt Ut heran, sie sind 18 Sekunden vor uns im Ziel und holen sich damit den Tagessieg, während wir in der Tageswertung auf Platz 2 kommen.

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Foto: Frank Leidig

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Foto: Frank Leidig

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Sonntag: kurz vor dem Ziel

8+1+2=11 Punkte, reicht das? Es reicht! Wir gewinnen die Gesamtwertung der Klasse Yardstick 1, ebenso die Sonderwertung der X-99, und freuen uns wie verrückt 🙂 Eine tolle und erfolgreiche BoddenWM – großen Dank an Steuermann Rolf, die Crew und Swash Buckler! Mehr Fotos hier.

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Rolf, Ralf, Mirja, Micha, Gunther, Sebastian

Verfasst von: SwashBuckler | 5. August 2016

Fotoserie 13. Mittwochsregatta

Bei der letzten, 13. Mittwochsregatta am 3. August gab’s reichlich Regen, aber dennoch oder vielleicht gerade deshalb entstanden dabei einige tolle Aufnahmen, alle fotografiert von Laura Oberhoff. Eine kleine Auswahl hier, alle anderen in diesem Album.

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Verfasst von: SwashBuckler | 29. Juni 2016

Sjælland Rundt – Bericht

Auch Sjælland Rundt war ein schöner Erfolg – hier der Bericht von Gunther:

Als ein Höhepunkt der Saison 2016 stand am 23. Juni für Swash Buckler die 238sm lange Regatta Sjælland Rundt auf dem Programm. Immerhin galt es die größte Insel der Ostsee zu umrunden. Ungefähr zwei Tage nonstop-Segeln sind dafür angesetzt. Traditionell ist Start am Donnerstag nach der Sommersonnenwende. Für Boot und einen Teil der Mannschaft ging es bereits am Sonntag in Greifswald los. Die Hinfahrt führte über Saßnitz, Skanör und Kyrkbacken auf der Insel Hven im Øresund nach Helsingør. Donnerstag früh traf dann der übrige Teil der Mannschaft am Boot ein. Mit großem Bedauern für alle mußte Micha mit ernsthafter Männergrippe in Deutschland zurück bleiben – er war in den kommenden Stunden aber die taktische Stütze für aktuelle Strömungskarten, Wetterbericht und Lage im Feld.
Für uns an Bord (Heiko, Gunther, Stefan, Otto und Paul) ging es zunächst darum, das Schiff in den Regattamodus zu versetzen: alles Unnötige wurde von Bord geräumt, um mit maximaler Gewichtsreduktion in die zeitweise angesagten Schwachwindperioden gehen zu können. Die guten Segel wurden aufgezogen, Lifebelts, Schwimmwesten und andere Sicherheitsausrüstung gecheckt. Auf der Steuermannsbesprechung gab es für jedes Boot einen GPS-Tracker, so dass die Position von eigenem Boot und allen Konkurenten im Rennen nachvollzogen werden konnte. (Das Rennen kann dort auch jetzt im Replay angeschaut werden.) Und es sollte linksherum die Insel umrundet werden; also zunächst Kurs West ab Start. Wir traten gegen 11 andere Boote in unserer Klasse an. Wir legten eine Stunde vor dem Start ab, um noch ein paar Manöver vorab zu üben. Los ging es dann mit Wind und Strom von achteraus sowie gesetztem Groß und Spi.

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Start

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Start

 

Wir versuchten vom etwas stärkeren Strom in tieferem Wasser zu profitieren und hielten uns nördlich des Feldes. Wichtiger war aber der in den kommenden Stunden zunehmende Wind, der uns Dank gesetztem Spi und höher werdenen Wellen auf 8-11 kn beschleunigte. Es war ein schönes Gleiten in der Abendsonne.

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mit Speed entlang Seelands Nordküste

Laut Tracker lagen wir mit unseren Konkurrenten gleichauf. Mit spitzer werdendem Kurs wechselten wir auf die Genua und konnten die recht enge Durchfahrt des Snekkeløb an Seelands nordwestlicher Spitze Sjællands Odde noch im letzten Tageslicht passieren.

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Dicht an dicht mit der Omega 42 Pingvino

In der nun kommenden Nachtfahrt gegenan ließ der Wind mehr und mehr nach. Die Kreuzschläge mussten bei pendelndem Wind gut gewählt werden. Der Trackvergleich gab uns einen wachsenden Vorsprung aus. Direkte Konkurrenten waren eine X-342 Pretty Flamingo und eine Omega 42 Pingvino. Erste Wachwechsel in der Nacht konnten die Müdigkeit einigermaßen begrenzen. Es wurde eine Kreuz den großen Belt hinunter. Wiederum waren Strömungsdinge zu beachten – dem Gegenstrom begegneten wir durch Ausweichen in flachere Bereiche. Am Vormittag konnten wir die Große-Belt-Brücke bei Korsør passieren.

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Großer-Belt-Brücke

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Großer-Belt-Brücke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es ging weiter gen Süd-Ost mit leichten Halbwind, der immer mehr abnahm, bis hin zur Flaute vor Vordingborg. Unsere Gegner kamen von hinten mit Restwind aufgefahren und wieder gefährlich in Sichtweite. Wir konnten uns mit ganz leichten Wind durch den Grønsund treiben lassen. Der Abstand nach hinten blieb zunächst gleich und konnte dann wieder ausgebaut werden.

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flau im Grønsund

Die zweite Nacht auf See begann und in der Dunkelheit hatten wir zuächst ein Gewitter durchzustehen. Von beinahe absoluter Flaute frischte der Wind auf, verbunden mit Starkregen wurden es 6 bft. Uns trug dieser Wind aus dem Grønsund heraus, um die Bahnmarke Hestehoved Dyb herum und fortan in Richtung Nord, dem Ziel entgegen, zunächt in Richtung Insel Møn. Wir hatten nun stundenlang mit Flaute zu kämpfen. Nass. Müde. Kalt. Aber auch das ging vorbei und vor Møn setzte der Wind schließlich wieder ein. Es lagen noch 12 Stunden Zielkreuz vor uns. Wir hielten uns weit östlich und konnten wiederum von pendelndem Wind profitieren, der fast vorhersagbar die Richtung periodisch wechselte. Im Øresund frischte der Wind auf.

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Kreuz im Øresund

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die letzten Meilen

Satte fünf Windstärken mit ordentlicher, fast boddenartiger Welle führten uns nach 49h 47min und 27s ins Ziel vor Helsingør: erste Yacht in der Gruppe nach gesegelter und gerechneter Zeit. Ein schöner Sieg!

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das Team im Ziel: Otto, Paul Gunther, Stefan, Heiko

Ebenfalls sehr erfreulich war, dass die zweite Greifswalder Crew auf der X-41 Imagine ebenfalls einen Sieg in ihrer Klasse verbuchen konnte und zudem First Ship home war. Wir hatten damit anscheinend den Sieger der letzten Jahre hinter uns gelassen, die Omega 42 Pingvino, wofür uns von dänischer Seite herzlich gratuliert wurde. Zurück nach Greifswald ging es dann ab Sonntag mittag 21 Stunden nonstop bei westlichen Winden und sommerlichen Temperaturen. Im ersten Tageslicht am Montag früh erreichten wir den Gellenstrom, passierten um 05:20 Uhr die Brücke in Stralsund und waren um 09:00 Uhr wieder am heimatlichen Liegeplatz in Greifswald. Die Ergebnislisten findet ihr hier (Klassenliste, Gesamtliste), und eine Bildergalerie hier. Und so sah der Kurs um die Insel aus (anklicken):

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Herzlichen Dank an unsere Unterstützer:

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Verfasst von: SwashBuckler | 20. Juni 2016

T-3: Sjælland Rundt

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In drei Tagen geht’s los – am Donnerstag abend um 17:00 Uhr fällt für uns der Startschuss zu Sjælland Rundt, 232 Seemeilen nonstop. Gemeldet sind bislang 82 Schiffe. Vom kleinen Spitzgatter bis zu zwei Farr 40 ist alles dabei, was segelt, darunter auch vier Einhandsegler und neun Doublehand-Teams. Bislang gibt es nur zwei Boote, die nicht aus Dänemark oder Schweden kommen, das zweite ist – die X-41 Imagine von Holger Streckenbach, ebenfalls aus Greifswald 🙂 Nach der jetzt veröffentlichten Klasseneinteilung starten wir in „Løb 12“ mit insgesamt elf Booten. Swash Buckler ist im Moment bereits Richtung Helsingør unterwegs, der Rest der Crew kommt am Donnerstag vormittag dazu.

Das Rennen wird über GPS-Tracker live ins Netz übertragen und kann auf TracTrac mitverfolgt werden, das gibt’s auch als App für Android oder für  iOS. Wir werden auch versuchen, hier oder auf FB zu berichten. Vielen Dank an unsere Unterstützer bei diesem Projekt:

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Verfasst von: SwashBuckler | 5. Juni 2016

67. Stralsunder Segelwoche

Die diesjährige Stralsunder Segelwoche war wieder ein voller Erfolg: Sieg beim Preissegeln und bei Rund Hiddensee 🙂

Die Segelwoche begann wie üblich am Mittwoch Abend mit dem Preissegeln. Bestes Hochsommerwetter, 4 Windstärken aus Ost und 59 Boote am Start. Swash Buckler (mit Heiko an der Pinne, Micha, Ralf, Stefan, Maik und Basti) startet in der letzten Startgruppe Yardstick 1. Wir kommen gut ins Rennen, aber unmittelbar nach dem Start sackt plötzlich die Genua einen Meter am Vorstag nach unten – leider ist der Fallmantel an der Klemme gebrochen.

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das Problem mit dem Genuafall…

Zum Glück können wir das provisorisch „reparieren“ und uns damit noch über den Kurs retten. Alles Andere klappt super, wir landen wie schon in den beiden Vorjahren auf Platz 1, knapp vor dem 3/4-Tonner Lago. Hier die Ergebnisliste.

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Preissegeln

Am Sonnabend früh geht’s dann bei Karibikwetter auf zur Langstrecke Rund Hiddensee. Angesagt sind leichte östliche Winde, und das mit dem „leicht“ stimmt sehr genau… Zum Start der 69 Schiffe (darunter vier X-99: Matchbox, Hoppetosse, Drei auf X und Swash Buckler) um 09.10 Uhr wehen noch etwa 6 Knoten Wind. Wir (Heiko, Rolf und Gunther an der Pinne, Katy, Micha und Ralf) erwischen den Start passgenau und kommen als erstes Boot der Klasse an der Luvtonne an.

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Start, Foto: Sven Lamprecht

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Start, Foto: Sven Lamprecht

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Foto: Sven Lamprecht

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Foto: Sven Lamprecht

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kurz nach dem Start

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Duell mit Matchbo

Ab hier geht’s den Strelasund hoch nach Norden, durch die Vierendehl-Rinne, den Gellenstrom, die Außenküste von Hiddensee bis zum Dornbusch… alles mit Wind von vorn. Schon im Strelasund vor Parow wird der Wind weniger. Das ganze Feld quält sich in Richtung Tonne 45, dem Eingang zur engen Vierendehlrinne. Als wir hier ankommen, hat sich die X-99 Matchbox mit einem etwas besseren Riecher für die Windstriche und die Dreher an uns vorbei geschlichen. In der Vierendehlrinne kommt uns die X-41 Imagine entgegen, die die andere Langstrecke Rund Rügen gesegelt ist und jetzt nach einer langen Nacht als erstes Schiff wieder nach Stralsund zurückkehrt (hier der Bericht von der Imagine).

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X-41 Imagine

Kurz vor Barhöft frischt der Wind wieder auf, leider zuerst am vorderen Ende des Feldes. Matchbox fährt los und ist mit einem Teil der Flotte bald fast eine halbe Meile voraus. Die Barhöfter Reede und den Gellenstrom kreuzen wir Boot an Boot mit der X-99 Drei auf X auf, kurze schnelle Wenden im engen Fahrwasser. Und jetzt kommt der spannende und nervenaufreibende Teil – die lange Kreuz die Küste von Hiddensee hinauf bis zum Dornbusch. Die Windverhältnisse sind schwierig, viele Flautenlöcher, viele Dreher. Zudem zeigt unser Windex auf Backbordbug Halbwind an, während er auf Steuerbordbug direkt nach vorn zeigt. Kein Fehler, wie die Windinstrumente bestätigen, sondern offenbar extremer Wind Shear. Der größte Teil des Feldes hält sich rechts, dicht am Strand der Insel. Nachdem wir zwei kurze Schläge Richtung Ostsee gemacht haben und uns wieder der Küste nähern, entscheiden wir uns für einen langen Schlag weg von der Küste. Draußen ist scheinbar deutlich mehr Wind, auch wenn die Windrichtung in Strandnähe günstiger scheint. Wie sich später herausstellt, war das goldrichtig: An der Küste flaut der Wind fast ganz ab, während wir draußen noch relativ konstanten Wind haben.

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auf der Kreuz zum Dornbusch

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auf der Kreuz zum Dornbusch

Als wir uns dem Dornbusch nähern, sind wir dann plötzlich mit deutlichem Abstand nach hinten das zweite Schiff im Feld, vor uns liegt nur die Melges 24 Sputnik 🙂 Jetzt nur die Nerven behalten und nicht selbst noch in einem Windloch versacken… Als wir endlich um den Dornbusch herum sind und die Tonne Toter Kerl Nord passiert haben, geht der Spi hoch und zieht uns, jetzt endlich wieder mit Wind, zum Eingang des Libbenfahrwassers zwischen Rügen und Hiddensee. Hier liegt ein Schlauchboot der Wettfahrtleitung. Wegen des flauen Windes wird die Bahn verkürzt und das Ziel ist schon hier. Die Melges 24 Sputnik wird 6 Minuten, 28 Sekunden vor uns gezeitet – berechnet reicht das für uns zum Sieg 🙂 Hier die Ergebnisliste. Und so sah unser Kurs um die Insel auf der Karte aus (anklicken und reinzoomen):

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Das war ein sehr spannendes Rennen – danke an die Steuerleute Heiko, Rolf und Gunther, die Crew Katy, Ralf, Micha und den Swash Buckler! Und herzlichen Glückwunsch auch an unser Schwesterschiff, die X-99 Büxt Ut mit Tim Köppe und Crew, die in der Klasse Yardstick 1 die Regatta Rund Rügen gewonnen hat! Mehr Fotos hier.

Verfasst von: SwashBuckler | 24. April 2016

Go4Speed Regattatraining

Am 23./24. April fand wieder das jährliche Go4Speed Regattatraining in Greifswald statt. Insgesamt 15 Schiffe waren diesmal dabei, von klein bis groß: Mälar 25, X-79, Hanse 291, T-Boat 750, 3x X-99, Archambault Grand Surprise, X-382, Dehler 38, Hanse 400, X-41, Dehler 42, Elan 450, Beneteau First 47.7. An beiden Tagen wurden viele Starts und mehrere kleine Up-and-Downs in der Dänischen Wiek gesegelt. Perfekt, um aus dem Winterschlaf wieder in den Regattamodus zu kommen. Vielen Dank an die Organisatoren Holger Streckenbach und Uli Prochaska, und natürlich an  Mufti Kling auf dem Startschiff und die Trainer.

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Und hier die Trackaufzeichnung vom Sonnabend (anklicken):

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Verfasst von: SwashBuckler | 2. April 2016

Saisonstart 2016

Es kann losgehen:

 

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Verfasst von: SwashBuckler | 22. Dezember 2015

Sjælland Rundt 2016

Ab heute werden die Tage wieder länger. In 90 Tagen ist Frühlingsanfang. Schon zwei Gründe, an die nächste Saison zu denken 🙂

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Seit 1947 wird in Dänemark vom Helsingør Sejlklub jedes Jahr Ende Juni die Regatta „Sjælland Rundt“ veranstaltet. Die Strecke führt einmal nonstop rund um die Insel Seeland, eine spannende und abwechslungsreiche Langstrecke. Je nach Bootsgröße und Tiefgang stehen dabei drei verschiedene Kurse zur Verfügung , mit Distanzen von 216 sm (Bane 1, durch den Bøgestrøm), 232 sm (Bane 2, durch den Grønsund) und 276 sm (Bane 3, außen um Lolland und Falster):

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Start und Zieldurchgang erfolgen direkt vor dem „Hamlet-Schloss“ Kronborg in Helsingborg. Die Regatta hat früher gigantische Felder angelockt, 1984 waren 2074 Boote am Start. Diese Zahlen wurden zwar nicht wieder erreicht, aber in den letzten Jahren ist die Beteiligung wieder gestiegen, 2015 waren bereits wieder 92 Schiffe dabei. Schönes Video von 2015:

Bei der kommenden Auflage im Juni 2016 wird Swash Buckler dabei sein 🙂 Wir werden die mittlere Strecke (232 sm, Bane 2) durch das Smålandsfahrwasser und den Grønsund segeln, gewertet wird nach Dansk Handicap (DH).

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